Die ersten Tage mit meiner Gastfamilie waren ein Wechselbad der Gefühle: Aufregung, Nervosität und ganz viel innerer Druck. Wie viele neue Au-pairs wollte ich sofort alles richtig machen. Ich war hilfsbereit, freundlich und fest entschlossen, einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen. Doch schnell wurde mir klar: Ein erster Eindruck muss nicht perfekt sein, um gut zu sein.
Was ich richtig gemacht habe
Einige Dinge liefen gut. Ich war pünktlich, zeigte Interesse an den Tagesabläufen und stellte viele Fragen zu den Kindern. Ich half beim Abendessen, räumte freiwillig auf und bemühte mich, ein paar Worte in der Landessprache zu lernen – das kam gut an.
…und was daneben ging
Trotzdem gab es auch Missverständnisse. Ich interpretierte manche Gesten oder Sätze falsch, übersetzte Begriffe wörtlich oder trat ungewollt in kulturelle Fettnäpfchen. Einmal benutzte ich eine Geste, die in meinem Heimatland völlig normal ist – hier jedoch für Stirnrunzeln sorgte. Ganz schön peinlich.
Zunächst war mir das alles sehr unangenehm. Doch dann entschied ich mich dazu, offen über meine Fehler zu sprechen und aktiv um Rückmeldung zu bitten. Das war ein Wendepunkt. Meine Gasteltern schätzten meine Ehrlichkeit – das stärkte unser Vertrauen und Verständnis füreinander.
Tipps für zukünftige Au-pairs
Wenn du kurz davor stehst, deine Gastfamilie kennenzulernen, denk daran: Der erste Eindruck zählt – aber er entscheidet nicht über alles. Sei du selbst, zeige Respekt, aber hab auch Geduld mit dir. Niemand erwartet Perfektion am ersten Tag.
Aus holprigen Anfängen können wunderbare Beziehungen entstehen.
Starte deine Reise mit auost – der Plattform für echte Verbindungen zwischen Au-pairs und Gastfamilien.