Fragen, die Sie gerne gestellt hätten, bevor Sie Au-pair wurden
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Fragen, die Sie gerne gestellt hätten, bevor Sie Au-pair wurden

Auost Team 11 Jul 2025 24 likes

 

1. 🕰️ Wie sieht ein typischer Wochentag in Ihrer Familie aus?

Nachfragen:
• Wer ist tagsüber normalerweise zu Hause?
• Haben Sie regelmäßige Arbeitszeiten oder ändern sie sich oft?

🚩 Warnsignale:

  • Beide Elternteile sind selten zu Hause, kein klarer Tagesablauf.

  • Ein Elternteil ist oft abwesend, der andere sehr beschäftigt.

  • Au-pair soll den Alltag größtenteils allein stemmen.


2. 💬 Wie geben Sie normalerweise Rückmeldung, wenn etwas verbessert werden sollte?

Nachfragen:
• Wie oft sprechen Sie mit Ihrem Au-pair über Aufgaben oder Erwartungen?
• Können Sie ein Beispiel nennen, wie Sie mal ein Missverständnis gelöst haben?

🚩 Warnsignale:

  • Betonung auf Direktheit ohne unterstützenden Ton.

  • Kritischer oder perfektionistischer Kommunikationsstil.

  • Frühere Au-pairs wurden als “nicht passend” beschrieben – ohne klare Gründe.


3. 👩‍👧‍👦 Was haben Sie an früheren Au-pairs besonders geschätzt?

Nachfragen:
• Welche Eigenschaften haben gut zu Ihrer Familie gepasst?
• Gab es anfangs Herausforderungen, und wie haben Sie diese gelöst?

🚩 Warnsignale:

  • Frühere Au-pairs werden negativ dargestellt oder nicht erwähnt.

  • Fokus nur auf Haushalt & Disziplin statt auf Beziehung & Vertrauen.

  • Keine Bereitschaft zur Reflexion oder Entwicklung.


4. 🧼 Wie handhaben Sie leichte Hausarbeiten und Ordnung im Haushalt?

Nachfragen:
• Welche Aufgaben gehören konkret zu meinen Tätigkeiten?
• Haben Sie einen Putzplan oder bestimmte Routinen?

🚩 Warnsignale:

  • Erwartung täglicher Grundreinigung oder großer Aufgaben.

  • Unklare Aussagen wie „als wäre es dein eigenes Zuhause“.

  • Frühere Au-pairs wurden für Unordnung kritisiert.


5. 🛏️ Wie sieht es mit freien Abenden und Wochenenden aus – habe ich da normalerweise frei?

Nachfragen:
• Gibt es feste freie Tage oder sind die Zeiten flexibel?
• Kommt es oft vor, dass kurzfristig Hilfe am Abend gebraucht wird?

🚩 Warnsignale:

  • Regelmäßige Arbeit an Wochenenden oder abends.

  • Kaum planbare Freizeit.

  • Hohe Flexibilität wird vorausgesetzt – ohne Ausgleich.


6. 🏖️ Was erwarten Sie von mir, wenn die Schule geschlossen ist (z. B. Ferien)?

Nachfragen:
• Reisen Sie in den Ferien oder sind die Kinder durchgehend zu Hause?
• Wird mein Arbeitsplan in dieser Zeit angepasst?

🚩 Warnsignale:

  • Erwartung ganztägiger Betreuung ohne Pause.

  • Keine Struktur oder Planung für Ferienzeiten.

  • Keine Erwähnung von Urlaubstagen oder Ausgleich.


7. 🗣️ Wie gehen Sie in Ihrer Familie mit Stress oder Meinungsverschiedenheiten um?

Nachfragen:
• Wie werden Konflikte oder Probleme normalerweise angesprochen?
• Gibt es regelmäßige Gespräche oder Feedback-Runden?

🚩 Warnsignale:

  • Konflikte werden nicht ernst genommen („Wir streiten halt kurz“).

  • Schuldzuweisungen ohne Lösungsvorschläge.

  • Keine klare Kommunikation oder Strategien zur Klärung.


8. 🚸 Was tun Sie normalerweise, wenn etwas schiefläuft (z. B. Kind verletzt sich oder weint)?

Nachfragen:
• Was erwarten Sie, wie ich in solchen Situationen reagiere?
• Möchten Sie gleich informiert werden oder später?

🚩 Warnsignale:

  • Null-Toleranz gegenüber Fehlern.

  • Fokus auf Strafen statt Verständnis.

  • Keine Unterstützung in emotional herausfordernden Situationen.


9. 🧑‍🤝‍🧑 Wie sehen Sie die Rolle eines Au-pairs in Ihrer Familie?

Nachfragen:
• Eher als Teil der Familie oder als Hilfe im Haushalt?
• Was wünschen Sie sich, dass ich aus dieser Zeit mitnehme?

🚩 Warnsignale:

  • Beschreibung als „Haushaltshilfe“ oder „Mitarbeiter“.

  • Keine Erwähnung von kulturellem Austausch oder Integration.

  • Unklare oder unrealistische Rollenerwartung.


10. 🔄 Gibt es etwas, das frühere Au-pairs aus Ihrer Sicht hätten anders machen sollen?

Nachfragen:
• Was hätte aus Ihrer Sicht besser laufen können?
• Haben sich Ihre Erwartungen im Laufe der Zeit verändert?

🚩 Warnsignale:

  • Ständig Probleme mit vorherigen Au-pairs – ohne eigene Einsicht.

  • Au-pair wird pauschal für alles verantwortlich gemacht.

  • Keine positiven Beispiele genannt.


11. 🛌 Können Sie mir das Zimmer und die Ausstattung zeigen oder beschreiben, die ich nutzen würde?

Nachfragen:
• Habe ich ein eigenes Badezimmer oder teile ich es mit jemandem?
• Gibt es einen Schreibtisch, Schrank und Ruhebereich?

🚩 Warnsignale:

  • Zimmer wird mit anderen geteilt oder als Mehrzweckraum genutzt.

  • Mangelhafte Ausstattung oder keine Privatsphäre.

  • Vage Aussagen wie „wir finden eine Lösung“.


12. 🚪Wie stehen Sie dazu, wenn ich meine Freizeit außerhalb des Hauses verbringe?

Nachfragen:
• Ist es in Ordnung, wenn ich abends ausgehe oder mal verreise?
• Gibt es bestimmte Regeln für Übernachtungen außerhalb?

🚩 Warnsignale:

  • Au-pair soll auch in der Freizeit „verfügbar“ bleiben.

  • Kritik an sozialen Aktivitäten oder Reisen.

  • Eingeschränkte Bewegungsfreiheit ohne klare Begründung.


13. 👫 Welche Aktivitäten oder Verabredungen haben Ihre Kinder regelmäßig nach der Schule?

Nachfragen:
• Betreue ich auch Spielbesuche oder bringe die Kinder zu Hobbys?
• Wie häufig sind nachmittags oder am Wochenende Termine?

🚩 Warnsignale:

  • Tägliche Aktivitäten, die das Au-pair allein managen soll.

  • Keine klaren Pausen zwischen Schule und weiteren Aufgaben.

  • Keine Rücksicht auf Freizeit des Au-pairs.


14. 📆 Wie sieht mein typischer Wochenplan als Au-pair aus?

Nachfragen:
• Sind die Arbeitszeiten gebündelt oder über den Tag verteilt?
• Habe ich freie Zeiten, die mit Freizeitaktivitäten kompatibel sind?

🚩 Warnsignale:

  • Gesplittete Arbeitsschichten über den ganzen Tag.

  • Kein zusammenhängender freier Zeitraum.

  • Hohe Flexibilität ohne geregelte Struktur.


15. 🍽️ Was verstehen Sie unter „leichter Hausarbeit“?

Nachfragen:
• Soll ich regelmäßig für die Familie kochen oder nur helfen?
• Erwarte Sie tägliches Putzen oder Wäschewaschen?

🚩 Warnsignale:

  • „Leichte Aufgaben“ beinhalten volle Verantwortung für Haushalt.

  • Keine Haushaltshilfe vorhanden, alles bleibt am Au-pair hängen.

  • Unklare Aussagen wie „du hilfst halt, wo es nötig ist.“

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