Ein Au-pair in der Schweiz aufzunehmen bedeutet hochwertige Kinderbetreuung, kulturellen Austausch und sprachliche Integration — allerdings hat die Schweiz eines der strengsten und klarsten Regelsysteme in Europa. Die Vorschriften unterscheiden sich je nach Kanton, folgen jedoch nationalen Leitlinien bezüglich Taschengeld, Versicherung, Sprachkursen und Arbeitszeiten. Ein vollständiger Kostenüberblick hilft Familien, präzise zu planen und ein sicheres, faires und positives Umfeld für ihr Au-pair zu schaffen.
Die Gesamtkosten für ein Au-pair in der Schweiz hängen von mehreren gesetzlich geregelten Faktoren ab: dem offiziellen Taschengeld, der obligatorischen Unfall- und Krankenversicherung, dem Besuch eines Sprachkurses sowie höheren Haushaltskosten. Au-pairs arbeiten üblicherweise 25–30 Stunden pro Woche und müssen einen Sprachkurs in der Amtssprache des Kantons (Deutsch, Französisch oder Italienisch) besuchen. Einige Kantone verlangen zudem Beiträge der Gastfamilie zu Sprachkursen und zur Sozialversicherung (AHV/AVS).
| Kostenkategorie | Geschätzter Monatsbetrag |
|---|---|
| Taschengeld (offiziell) | CHF 500–CHF 800 |
| Versicherung (Kranken- + Unfallversicherung) | CHF 100–CHF 150 |
| Beitrag zum Sprachkurs | CHF 70–CHF 120 |
| Öffentlicher Verkehr | CHF 40–CHF 80 |
| Zusätzliche Haushaltskosten | CHF 200–CHF 350 |
| Optionale Agenturgebühren | CHF 0–CHF 150 |
| Gesamtkosten | CHF 910–CHF 1.650/Monat |
Ja — jeder Kanton legt einen offiziellen Rahmen fest, meist CHF 500–CHF 800 pro Monat.
Ja, die Gastfamilie muss Kranken- und Unfallversicherung für das Au-pair organisieren.
Ja, Au-pairs erhalten ein eigenes Zimmer und Vollverpflegung.
Ja — Au-pairs müssen einen Sprachkurs in der Amtssprache des Kantons besuchen.
Ja, durchschnittlich um CHF 200–CHF 350 pro Monat für Lebensmittel, Energie, Wäsche und sonstige Ausgaben.