Erfahren Sie, ob Ihre Familie die gesetzlichen Voraussetzungen für die Aufnahme eines Au-pairs in Deutschland erfüllt – von minderjährigen Kindern im Haushalt über ein eigenes Zimmer und geregelte Arbeitszeiten bis hin zu monatlichen Kosten, Versicherungsschutz und kulturellem Austausch.
Nutzen Sie unseren Schnell-Check, um vor Beginn der Suche zu prüfen, ob Ihr Haushalt die wichtigsten gesetzlichen Kriterien in Deutschland erfüllt.
Grundsätzlich müssen Gastfamilien in Deutschland klare gesetzliche Vorgaben erfüllen. Dazu gehören mindestens ein minderjähriges Kind im Haushalt, ein separates, abschließbares Zimmer für das Au-pair, die Einhaltung der gesetzlichen Höchstarbeitszeit und vorgeschriebenen Ruhezeiten sowie das gelebte Verständnis, dass ein Au-pair-Aufenthalt ein familiärer Kulturaustausch ist und kein klassisches Angestelltenverhältnis.
Beantworten Sie diese 5 kurzen Fragen, um eine erste verlässliche Einschätzung zu erhalten, ob Ihre Familie die gesetzlichen Vorgaben in Deutschland erfüllt.
Offizielle Vorgaben für Gastfamilien in Deutschland nach den Richtlinien der Bundesagentur für Arbeit (BA).
Das Au-pair-Programm in Deutschland steht verschiedenen Familienmodellen offen – entscheidend sind ein fürsorgliches Umfeld und das Wohl des Kindes.
Verheiratete oder nicht verheiratete Paare mit mindestens einem minderjährigen Kind unter 18 Jahren. Mindestens ein Elternteil muss Deutsch als Muttersprache oder auf muttersprachlichem Niveau sprechen.
Alleinerziehende Mütter und Väter sind ebenso berechtigt, ein Au-pair aufzunehmen, sofern das separate Zimmer und die Arbeitszeitgrenzen zuverlässig eingehalten werden.
Patchwork- und Regenbogenfamilien sind im deutschen Au-pair-Programm herzlich willkommen. Maßgeblich ist, dass im Alltag gemeinsam Deutsch gesprochen wird.
Die zentralen praktischen Säulen, die jede Gastfamilie vor der Einladung eines Au-pairs vorbereiten sollte.
Das Au-pair benötigt ein eigenes Schlafzimmer innerhalb der Familienwohnung (nicht mit Kindern geteilt). Es muss über Tageslicht, Heizung, Bett, Schrank und einen Schreibtisch zum Lernen verfügen.
Mindestens 8–9 m² behördlich vorgeschriebenDie monatlichen Gesamtausgaben liegen typischerweise bei ca. 800 € bis 1.000 € (280 € Taschengeld, 70 € Sprachkurszuschuss, Au-pair-Versicherung, ÖPNV-Ticket sowie Verpflegung und Nebenkosten).
Zur detaillierten Kostenübersicht →Die Arbeitszeit ist auf max. 30 Stunden pro Woche (max. 6 Stunden pro Tag inkl. Babysitting) begrenzt. Bei einem 12-monatigen Aufenthalt stehen dem Au-pair 4 Wochen bezahlter Urlaub zu.
Mind. 1,5 zusammenhängende freie Tage pro WocheDas Au-pair-Programm ist kein normales Beschäftigungsverhältnis, sondern ein gegenseitiger Kulturaustausch. Ihre Familie ermöglicht die Teilnahme am Sprachkurs und das Kennenlernen deutscher Kultur.
Visum- & Sprachvoraussetzungen lesen →Für Au-pair-Aufenthalte gelten in Deutschland klare gesetzliche Grenzen zum Schutz beider Seiten vor Überlastung und Ausbeutung.
Bereiten Sie sich optimal vor mit unseren umfassenden Ratgebern zu Kosten, Versicherung, Visum und Vermittlung.
Detaillierte Übersicht über Taschengeld, Verpflegung, ÖPNV und steuerliche Absetzbarkeit in Deutschland.
Gesetzlich vorgeschriebene Kranken-, Unfall- und Haftpflichtversicherung für Gastfamilien.
Botschaftstermine, A1-Sprachnachweis und die Schritte für das Einreisevisum.
Filtern Sie geprüfte Kandidaten nach Herkunftsland, Sprachkenntnissen und Starttermin.
Schnelle und rechtlich fundierte Antworten für angehende Gastfamilien in Deutschland.
Im Haushalt muss mindestens ein Kind unter 18 Jahren leben. Haushalte ohne minderjährige Kinder oder nur mit erwachsenen Kindern sind nach den Vorschriften der Bundesagentur für Arbeit nicht zur Aufnahme eines Au-pairs berechtigt.
Nein. Au-pairs sind keine Haushaltsangestellten, keine professionellen Nannys und keine Putzkräfte. Ihre Mithilfe ist auf kindbezogene Aufgaben und leichte Hausarbeiten bis maximal 30 Stunden pro Woche (höchstens 6 Stunden pro Tag) beschränkt.
Gastfamilien sollten monatlich mit ca. 800 € bis 1.000 € kalkulieren. Darin enthalten sind das gesetzliche Taschengeld (280 €), der Pflichtzuschuss zum Sprachkurs (70 €), Au-pair-Kranken-/Haftpflichtversicherung (~50–80 €), ÖPNV-Ticket (z. B. 49-Euro-Deutschlandticket) sowie Verpflegung und anteilige Wohnnebenkosten.
Ja. Nach den Richtlinien der Bundesagentur für Arbeit muss Deutsch die im Alltag gesprochene Familiensprache sein. Ist Deutsch nicht die Muttersprache der Eltern, muss mindestens ein Elternteil fließend Deutsch sprechen, damit der sprachliche und kulturelle Lerneffekt für das Au-pair gewährleistet ist.
Sobald Ihre Familie die gesetzlichen Grundvoraussetzungen erfüllt, können Sie passende, verifizierte Bewerber kennenlernen, deren Erfahrung und Verfügbarkeit perfekt zu Ihrem Familienalltag passen.
Au-pairs auf Auost finden →